Ein Abschied bis zur Ewigkeit

Mein Morgen ist wunderschön bisher: 
Langsam hab ich die Nase unter der Decke hervorgeschoben, um schnell nach der Uhrzeit zu schauen. Ja! Endlich, ich bin zur richtigen Zeit aufgewacht – nicht zu früh (meistens so gegen 3) und nicht zu spät (dann ist es oft schon halb neun). Es ist 20 vor 5, die beste Zeit um aufzustehen. Wäre es nur nicht so kalt um meine Nase! Da kostet es Überwindung, ganz unter der Decke hervorzukriechen.
Ein kleines Morgengebet bringt gute Gedanken; meine Ehrlichkeit wird belohnt und es machen sich neue Perspektiven und viel Optimismus in mir breit. Das scheint derzeit sehr schwierig! Es ist Mitte November, eine Zeit der Umstellung, viel soll gelernt werden, emotional gehe ich häufig am Rand – doch eins nach dem Anderen.

Der Fokus lag ja zunächst einmal auf dem guten Start in den Tag! Also bleibe ich noch einen Moment lang darin. Jetzt sitze ich gemütlich neben meiner Tasse Kaffee mit Mandelmuß; ein von mir seit einigen Wochen neu entdecktes Ritual, das es mir ermöglicht, mein Frühstück für ein paar Stunden hinauszuzögern, da der Blutzuckerspiegel für eine Weile gesättigt bleibt. Das Feuer brennt gut im Ofen, endlich sind die Füße wieder warm, ich habe ein paar Kerzen angezündet und nur das schwache Deckenlicht eingeschaltet. Tobi schnarcht leise oben im Bett auf dem Loft, Bojka döst friedlich neben mir. Solche ruhigen Stunden am Morgen liebe ich! Sie sind besonders förderlich für Kreativität und Ideen. 

Meine Gedanken heute Morgen kreisen um unsere Planung, was die Zeit in Kanada angeht, was wir vorhaben und wie anders alles ist, als erwartet. Dass Tobi immer noch nicht den Sprachtest gemacht hat und die nächsten Termine in Whitehorse erst im Februar sind. Warum ich es damit so eilig habe, weiß ich nicht immer so genau. Ein Bauchgefühl, das sich nicht rational erklären lässt.
Momentan stimmt mich alles positiv, selbst die Gedanken an den gestrigen Tag, die emotionale Doppelbelastung von Veränderung und Trauer. Ich nehme alles als normalen, notwendigen Prozess hin. Mein Vater ist heute vor genau einem Monat plötzlich an einer Lungenembolie gestorben. Damals war Tobi noch nicht bei mir. Ich habe die meiste Zeit alleine getrauert, Tobi und meine Familie waren am Telefon für mich da, hier waren Annika und Jonathan da und meine Freundin Christa, die sich ganz rührend mit einem Besuch und einer Kürbiscremesuppe um mich gekümmert hat und auch weiterhin für mich da ist. Gute Freunde haben sich gemeldet und ihr Beileid ausgesprochen oder einfach nur zugehört. Die Trauer kommt in Wellen, meistens abends und morgens, manchmal bleibt sie tagelang aus, manchmal kommt sie völlig wie aus dem Nichts. Heute betrachte ich meine Emotionen von außen und beschließe, alles ins Positive umzuwandeln! Ich stelle mich der Trauer und ich achte mehr auf die Menschen um mich herum. Menschen können sterben, das ist umso mehr ein Grund, sie jetzt zu lieben, sie nicht als selbstverständlich zu nehmen, jeden Moment mit ihnen zu genießen, solange es geht, Angst hat dabei keinen Platz. Alles Neue ist eine Chance, wir haben nichts zu verlieren, wir können nur gewinnen. 
Was mich so sehr tröstet, ist, dass unser Abschied vor meiner Abreise nach Kanada so überaus positiv war. Ein ehrlicher Austausch darüber, wie es uns geht und was sich alles verändern wird. Fast als hätten wir es geahnt, dass es ein Abschied bis zur Reise in die Ewigkeit würde.

Tschüß, Papa! Wir sehen uns wieder in der Ewigkeit.

Heute ist ein sehr kalter Tag: Minus 12 Grad und gefühlt sind es irgendwie mehr. Noch vor dem Frühstück kümmere ich mich um die Hühner. Das Wasser ist wieder eingefroren. Schnell schlage ich das Eis im Eimer auf und schaufle ein wenig davon in einen kleinen Behälter, dann hänge ich den Enteiser in den Eimer und hoffe, dass bald wieder alles auftaut. Beim Frühstück besprechen wir die Woche und wieder kommen Themen wie Schweden, Kanada, Sprachtest auf. Nochmals stellt Tobi klar, dass er nicht an Schweden hängt und dass der Yukon auch sein Ziel ist. Wieder versuche ich zu erklären, warum es nach außen anders wirkt, ich ihm aber trotzdem glauben will. Ein gutes Gespräch mit relativ wenig Spannung im Vergleich zu den vorangegangenen Diskussionen. 

Insgesamt hat sich die Situation nach der Ankunft meiner zwei Jungs recht entspannt. Anfangs war es wirklich schwierig für uns alle. Ich hatte meine Freiheit nicht mehr, war schon längst eingelebt und arrangiert mit allem, und einfach nur glücklich, wieder bei meinen geliebten Bergen und nahe der Wildnis zu sein. Tobis Unmut über zu nahe Nachbarn, zu laute LKWs und viel zu viele Touristen kam mir nur leicht bekannt vor – die ersten beiden Wochen ging es mir ähnlich, aber auf recht entschärfte Weise. Sein Widerwillen, die spitzen Bemerkungen, die schlechte Laune, all das hat mich wirklich runter gezogen. Ich dachte, ich müsste das alles auffangen, damit er nicht zurück nach Schweden geht, hatte aber meinen eigenen emotionales Berg und überhaupt nicht die Kraft dazu.
Bojka bemüht sich redlich, in die eingeschweiste Sippe Ronja und Orio aufgenommen zu werden. Die beiden Hündinnen haben hier für Jonathan und Annika bereits 6 Jahre lang das Grundstück eingenommen und andere Hunde verjagt – natürlich alles zum Schutz der kleinen Lea; ergibt ja auch Sinn. Nur ist Bojka eben noch kein neues Rudelmitglied sondern ein Eindringling. Mal sehen, wann die Sozialisationsspäziergänge den Durchbruch bringen beim Annähern. Bisher zeigen sich kleine Fortschritte.
Es hat etwa zwei Wochen gedauert, bis Tobi die Negativität überwiegend in Produktivität umwandeln konnte um die Dinge lösungsorientiert anzugehen. Inzwischen hat sich viel getan: Das Chaos durch den mangelnden Stauraum lichtet sich allmählich – es kommen immer weitere Regale, Kleiderstangen und Schränke in die Hütte. Auch das Licht findet seinen Weg bis zu unserer Waldhütte, da Tobi den Wald sauber aufforstet und auslichtet. Nach Tobis Stadtag ziehen neue Küchengeräte ein: ein geräumigerer Kühlschrank, der wirklich angenehm leise ist und uns die beiden umständlichen Kühlboxen erspart, ein heiß ersehnter Gasherd mit vier Platten und einem großen Backfach – ein deutliches Upgrade zu den zwei ultra-langsamen Stromherdplatten und dem kleinen Elektrobackfach. Ein wirklich tolles Gerät ist auch der Druckkochtopf mit integrierter Heißluftfritteuse, komplett elektronisch und sehr platzsparend.

Heute ist genau der richtige Tag, um diesen tollen Topf einzuweihen; Die Kälte lädt dazu ein, es sich im Haus so richtig gemütlich zu machen, bei Tee, beim Kochen und Backen und Schreiben. So ein richtig gemütlicher Hüttentag eben.
Mit viel Gemütlichkeit geht es auch heute, am zweiten Dezember, weiter. Produktiv war ich zwar auch bereits, was den Sauerteig angeht, aber der braucht jetzt nochmal Ruhe und ich ebenfalls. Ich schare alles Wesentliche zur Entspannung um mich; Kissen, eine kuschelige Decke, eine Kerze und eine Tasse Tee. Meine Lieblingsbeschäftigungen an Tagen, an denen ich nur wenig raus kann oder mag, sind schreiben, lesen, backen und lernen. Ich schaue mir zur Zeit vor allem Koch- und Backkurse an. Das Kochen mit dem Schnellkochtopf hat sich bei mir bisher auf Kartoffeln beschränkt und jetzt lerne ich, wie man darin auch Gulasch, Risotto oder ganze Gerichte garen kann. Außerdem hat es mich immer schon interessiert, was eigentlich hinter meinem bisher erfolgreich aber laienhaft geführten Sauerteig steckt. Lutz Geißler gibt tolle Einblicke in die kleinen „Tierchen“, die in einem Sauerteig leben, wie man sie richtig pflegt und er frischt sogar mein geschichtliches Wissen ein wenig auf. Was mir aus Jack Londons Büchern bereits bekannt war, wird wieder lebendig. Zeitlich und Räumlich passt es perfekt! Die Goldgräber im Yukon waren auf ihren Sauerteig genauso angewiesen wie auf ihre Hunde. Er war überlebensnotwendig und wurde vor allem im Winter bei Minustemperaturen nahe am Körper unter der Kleidung getragen, damit die Temperatur gepasst hat. Ich biete meinem Sauerteig einen warmen Platz vor dem Ofen und nachts, wenn der Ofen langsam ausgeht, kommt er in eine Box zusammen mit einer Bettflasche. Über die Box lege ich eine Decke. So hat es der Sauerteig auch nachts mollig warm und ich kann künftig wieder morgens backen, so wie es sich gehört. 

In den letzten Wochen sind Tobi und ich erneut ein tolles Team geworden, auch wenn es eben nicht einfach ist, sich wieder etwas sagen zu lassen – war es für mich eh noch nie – aber jetzt, nachdem ich so lange Zeit alleine klar kam, da nagt es dann schon ein wenig, wenn der Mann sich plötzlich überall einmischt! Dinge wie „Mach den Ofen nicht zu schnell auf; kommt Asche raus“ oder „Die Teigreste musst du im Abfluss sofort mit heißem Wasser nachspülen“ sind zwar durchaus sinnvoll und gerechtfertigt, aber es nervt einfach auch, wenn Frau nichts unbeobachtet und unkommentiert mehr machen kann. Das Leben in einer Hütte, so eng zusammen, ohne Rückzugsort, ohne Raumtrenner, ohne Türen, ist eine Herausforderung. Es läuft nur, solange jedem klar ist, dass sich keiner verbiegen kann. Genauso wenig wie Tobi jemals mit dem Hundefellzupfen aufhören wird, werde ich die Geduld für das langsame Öffnen der Ofentür aufbringen. Etliche Diskussionen sind zwar Kräfte zehrend und frustrierend, bringen uns aber nicht weiter.
Also arbeiten wir wieder daran, was wir uns vom Anderen wünschen: Verständnis, Respekt, das Begegnen auf Augenhöhe. Mit anderen Worten: fangen wir nochmal von vorne an. 

Es ist ähnlich wie mit dem Backen auch. Nach jahrelangem Backerfolg meiner Brote ist hier alles anders – mit Trockenhefe, die eine längere Gärzeit braucht, mit einem Gasofen, der bei unter -20 Grad nicht mehr volles Rohr geben kann, da das Gas draußen langsam flüssiger wird. Da fange ich beim Backkurs nochmal bei Null an und stelle fest, dass ich Vieles übersehen, vergessen oder einfach im Freestyle abgewandelt habe. Bisher hat das funktioniert und war entschuldbar, jetzt aber, wo es nicht mehr läuft, muss ich zurück zum Anfang gehen um zu sehen, wo der Fehler liegt. Das braucht Geduld, Einsicht und letztendlich auch die Bereitschaft, etwas anders zu machen. Da wir aber Gewohnheitstiere sind, ist das eben nicht so einfach. Es fällt mir zum Beispiel unglaublich schwer, den Sauerteig immer nur mit einer kleinen Menge fort zu  führen und den Rest anderweitig zu verwerten. Der gute Sauerteig! Aber wenn er dadurch trieb-kräftiger und milder wird, ist es so halt sinnvoller... Also versuche ich das eben. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. 
Abschließend möchte ich noch von meiner Zeit in Haines, Alaska, schreiben. Anfang Oktober habe ich mich gewagt und bin auf Abenteuersuche gegangen. Der Entschluss kam sehr spontan von einem Tag auf den nächsten. Morgens bin ich mit diesem Gefühl aufgewacht, dass ich unbedingt losziehen muss. Also habe ich kurzerhand eine Yurte in Haines gebucht und mich an die Formalitäten für die Einreise von Kanada nach Alaska gemacht. Früh am nächsten Tag ging die Fahrt los. Die Grenze nach Alaska liegt nicht weit von hier entfernt und bis runter an die gemütliche Hafenstadt Haines ist es fast ein Katzensprung. Aber nur fast! Denn bereits die Fahrt ist wunderschön und ein großartiges Abenteuer. Mehrmals habe ich unterwegs angehalten – zunächst am Dezadeashlake, wo ein Kauz auf einem Baum am Seeufer saß. Dann wieder einige Kilometer später am Klukshuhriver, denn dort waren einige Adler unterwegs. Mit Sicherheit waren sie wegen der Lachse dort; davon gibt es dort dermaßen viele, dass der Fluss stellenweise zu kochen scheint. Weiter oben in den Bergen ist die Aussicht auf dem Pass zur Summit einfach nur gigantisch. Ein paar Bergschafe waren unterwegs aber ansonsten war ich allein unterwegs. Unweit nach dem Grenzübergang beginnt bereits das Chilkat Valley, das bekannt ist für seine Adleransammlungen und die vielen Bären. Letztere fressen sich dort mit der fetten Lachsbeute ausreichend Reserven für den Winterschlaf an. An fast jeder kleinen Parkbucht entlang des Chilkat rivers habe ich Halt gemacht, nach Adlern gespäht und die besten Spots für Fotos erkundet. Wenn die Adler auf ihren Lachskadavern am Flussufer sitzen, ist das für mich meist kein besonders tolles Fotomotiv – nicht nur stören mich die Kadaver, sondern auch der unruhige und nahe gelegene Hintergrund. Viel imposanter wirkt es, wenn diese imposanten Greifvögel im Flug, im Wasser fischend oder auf den derzeit noch herbstlichen Bäumen sitzend vor die Linse kommen. 
Die Adler am Chilkat sind Gesellschaft menschlicher Natur sehr gewohnt und haben kaum Scheu gezeigt. Häufig saßen unweit von mir welche in den Bäumen, haben ihr Gefieder gepflegt und neugierig auf mich herunter gestarrt. Besonders spannend war es für mich, die Kommunikation und Interaktion zwischen einzelnen Adlern zu beobachten. Ich liebe ihre hohen, teils abgehackten, teils lang gezogenen schrillen Rufe. Mal fressen sie friedlich nebeneinander sitzend, mal kämpfen sie um die bessere Hälfte des Fisches. In jedem Fall haben sie dafür gesorgt, dass ich meinen Hunger nach Vogelfotografie stillen konnte.

Stunden später und nach einem kurzen Tankstop im überschaubaren Haines, kam ich an meiner Yurte an. Es gab eine tolle Outdoordusche mit heißem Wasser, eine kleine Ecke mit Toilette und Bad innerhalb der Yurte, und nebst diverser Möbel auch eine kleine Kochecke. Zeit für Gemütlichkeit mit einem leckeren Mal, einem Glas Rosé und später, eingemummelt in den Decken des Queensizebettes habe ich noch mit Tobi telefoniert. Mitten im Gespräch waren draußen, nicht weit von meiner Yurte, laute und begeisterte Rufe zu hören. War da jemand betrunken? Es war bereits dunkel, aber draußen konnte ich sofort erkennen, was der Grund für die ganze Aufregung war: das Nordlicht war einfach gigantisch! In allen Farben schillernd, hell und tanzend war es über der Yurte zu sehen. Was für ein großartiger Abschluss für meinen tollen Tag in Haines.
Am nächsten Morgen habe ich noch ein wenig die Küste und den Nationalpark erkundet. Die Vogelwelt in Haines und generell entlang der Atlantikküste ist vielfältig und beeindruckend. Nie zuvor habe ich einen Blauhäher gesehen! Was für ein wunderschön schillernder Vogel. Mein Entschluss steht fest: Ich werde noch sehr viel öfter an die Westküste fahren und die Vogelwelt erkunden. Doch zunächst würde ich auf dem Rückweg noch einige Adler fotografieren und, worauf ich sehr gehofft hatte, ein paar Bären. Mein erster Halt sollte eigentlich eine Vesperpause sein, doch dafür blieb zuerst gar keine Zeit! Die beiden Angler, die ich von meinem Spot aus sehen konnte, hatten keinen - wie ich zuerst dachte - übergroßen zotteligen Hund dabei, sondern sie waren drauf und dran, einen jungen Bären zu verscheuchen. Der hübsche Kerl tauchte einen Moment später direkt gegenüber von mir am anderen Flussufer auf, um von dort aus seinen wohl aus Furcht auf der Flucht fallen gelassenen Fisch zu holen. Es war sehr bemerkenswert, wie vorsichtig er sich vorantastete, zunächst hinter einem Baumstamm, dann bis vor ans Ufer, und wie eilig er mit dem Fisch im Maul wieder im Wald verschwand. Auch ich war hin und hergerissen zwischen meinem sicheren Auto und dem Flussufer... Ich konnte einige Schnappschüsse machen, die meisten davon waren natürlich aufgrund meiner Aufregung eher unscharf, aber ich war trotzdem wahnsinnig glücklich über dieses tolle Erlebnis.
Diese Fotos hätte ich meinem Papa so gerne gezeigt. Der Gedanke kam mir noch, als ich am 18. Oktober nachmittags an der Ridge entlang gehe und ein paar Schwäne vorbei ziehen. Zurück in der Hütte sehe ich einen Anruf von meinem Bruder aus Deutschland - zu der Zeit ist es dort Mitten in der Nacht. Ein Rückruf bestätigt meine Vermutung, dass etwas passiert sein muss. Papa ist tot. Es ist so schnell gegangen. Vermutlich schaut er sich unsere Yukon-Abenteuer inzwischen vom anderen Ende der Regenbogenbrücke aus an und denkt sich, wie verrückt wir doch sind. 


Auf Tobi, mich und Bojka warten bestimmt noch einige Abenteuer dieser Art, doch bis dahin genießen wir die etwas ruhigeren Winter- und Feiertage noch sehr, mit aller dazugehörigen Gemütlichkeit und Besinnlichkeit.



Nachtrag: Im Anbetracht meiner Trauer und der ganzen schwierigen Zeit der Umstellung hat es sehr lange gedauert, bis ich mich dazu entschließen konnte, diesen Beitrag zu veröffentlichen. Geschrieben habe ich ihn schon in der Zeit von November bis Dezember. Inzwischen habe ich ihn häufig überarbeitet. Manchmal ist es schwierig für mich zu entscheiden, wie persönlich dieser Blog werden soll. Hellhörig werde ich immer dann, wenn mein Testleser Tobi etwas von einer Art Tagebucheintrag von sich gibt... dann setze ich mich nochmals dran, formuliere um, streiche ganze Passagen und füge Neues ein. Wer kennt's?
Infolge dessen und anderer derzeit noch inoffizieller Ereignisse (oder Nicht-Ereignisse) war mir des Längeren total unklar, wie es hier mit Timeout in Lapland, was einmal eigentlich We love the Yukon war und auch wieder werden soll, weitergehen kann. Ich freue mich immer über Fragen nach weiteren Blogeinträgen und bin sehr motiviert zu schreiben. Daher wird auch bald ein neuer und aktueller Beitrag folgen.

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