Gastbeiträge

Mein Schwedenabenteuer bei Tobi & Simmi

Ein Gastbeitrag von unserer wunderbaren Workandtravellerin Sophia

Durch Zufall traf ich über eine Onlineplattform auf Tobi‘s und Simmi’s timeoutinlappland. Ich hatte vorher noch nie was von Lappland gehört, fand aber, dass es mal an der Zeit war auf ein Abenteuer zu gehen und alleine zu reisen in ein Land welches ich nur vom Hören kannte. Ich wusste nicht was auf mich zukommen würde, aber freute mich auf eine spannende Zeit voller Abenteuer und Erfahrungen. Aufregend war dann das erste Gespräch mit den beiden per Telefon. Und Anfang August ging meine Reise dann los…eine Reise mit unvergesslichen Momenten, tollen schwedischen und deutschen Bekanntschaften und natürlich mit Tobi und Simmi…

Nach meiner Anreise, fuhren wir am zweiten Tag zu einem bekannten Freundeskreis von Tobi und Simmi. Wir verbrachten den Tag in einer alten Schule, welche als Gemeindehaus ab und zu noch von Familien genutzt wird. Wir backten leckere Pizza im anliegenden Backhaus und verbrachten den Nachmittag mit netten Gesprächen und vielen Spielen. 

Am dritten Tag wurde ich in die Aufgabe des Beerenpflückens eingeführt. Wir fanden Himbeeren, schwarze Beeren, Blaubeeren und Moltebeeren. Mittags sind wir zu einem befreundeten deutschen Auswanderer gefahren, der zwei zuckersüße Pferde hatte. 

Auf dem Rückweg haben wir uns noch die Stromschnellen angeschaut (einfach atemberaubend!).

Tag 4 war unser Brotbacktag. Simmi hat uns einen Brotworkshop gegeben und wir haben das leckerste Brot in ganz Schweden gebacken. Danach sind wir auf eine Erhöhung gefahren und haben das selbstgemachte Brot und Blaubeerpfannkuchen gegessen und die wunderschöne Aussicht auf den See genossen.

In den darauffolgenden Tagen habe ich schwedische Fikas kennengelernt, gelernt wie man richtig Feuer macht (An dieser Stelle: Danke Tobi für diesen lehrreichen Skill) und die umliegenden Wälder und den See erkundet (bin aber nicht so weit gekommen, da ich immer wieder neue Blaubeersträucher gefunden habe, wo noch größere und leckerere Blaubeeren dran waren. Natürlich gab es auch viel zu tun, wie zum Beispiel Hühnerfutter umlagern, Holzspähne aufsammeln und Holz in den Keller bringen, aber das hat bei der netten Gesellschaft und Umgebung sehr viel Spaß gemacht. Abends machten wir Lagerfeuer und schauten uns mit Popcorn den wunderschönen Sonnenuntergang Lapplands an. 

Wir waren angeln und ich habe auf meiner Reise ganz viele Rentiere und eine Schlange gesehen. An meinem 12. Tag war das Wetter so gut, dass wir zu einem nahegelegenen See fuhren und Stand Up Paddling ausprobierten. 

Tobi zeigte mir sein Sägewerk und wir bauten einen Zaun um Simmis Garten, damit die Hühner und Rentiere dort nicht randalieren konnten. Das hat sehr viel Spaß gemacht.

Mein Highlight war aber die Nacht in der ich das erste mal in meinem Leben Nordlichter sah. Der Himmel war wunderschön in allen Farben angeleuchtet. Es war eine atemberaubende Nacht.

Vielen Dank für diese vielen tollen Erfahrungen, die ich bei euch machen durfte, Simmi & Tobi! Und abschließend kann ich behaupten: Ihr hattet Recht! Das Nordfieber hat auch mich in seinen Bann gezogen und ich freue mich schon riesig, wenn ich euch bald mal wiedersehe! 

Danke für alles! Ihr seid so tolle und herzliche Menschen!

Eure Sophia.


Täglich ein Highlight

Ein Gastbeitrag von Tobis Mama

Ich bin dankbar, dass ich zwei wunderschöne Wochen bei Tobi und Simone erleben durfte.

Jeden Tag sammelte ich neue Erfahrungen und lernte Einiges dazu, so wie Quad- und Schneemobil fahren, Schneeschuh wandern und Tiefschnee stapfen…

Wir unternahmen schöne Langlauftouren und der letzte Tag war noch ein beeindruckender Abfahrt-Skitag mit herrlichem Himmel und Sonnenschein. Die interessante Piste war wie leer gefegt. Wir konnten uns richtig austoben.

In den zwei Wochen wurde ich kulinarisch verwöhnt, wie schon lange nicht mehr – danke, Simone!

Auch Tobi bemühte sich rührend um mich – alles sollte perfekt sein! Danke, Tobi!

Schweren Herzens verlasse ich diesen Ort der Ruhe und des Friedens und bitte den Herrgott, ihn wieder sehen zu dürfen. 

Wir erleben den Winter in Lappland!

Wir, also Maja, Jonathan und Sarah, sind zurück im Hohen Norden bei Eiseskälte und Schneefall.
Und natürlich bei warmem Tee, Schneemobilfahrten und schöner Zeit.

  1. Dezember: Als wir ankamen, gingen wir erstmal um 0 Uhr in den MAX (Burgerladen).
    Dann kamen wir um 3 Uhr hier an und gingen um 4re ins Bett.
  2. Dezember: Wegen der noch ungewohnten Kälte waren wir noch nicht viel draußen und haben stattdessen die häusliche Wärme genossen.
    In den ersten Tagen war es natürlich eine Riesenumstellung, da es erst um 9 Uhr hell wurde und schon um 14 Uhr anfing zu dämmern.
    Doch wir gewöhnten uns auch daran überraschend schnell.
  3. Dezember: An diesem Tag kamen wir richtig im Norden an. Socken wurden angefangen zu stricken, mit dem Schneemobil haben wir eine Tour zu dem See gemacht, wo wir im Sommer gecampt haben.
    Danach haben wir noch Besuch bekommen und da ist uns eine grandiose Idee gekommen. Hinter dem Haus lag nämlich noch eine alte Badewanne.
    Die haben wir hinter ein Schneemobil gehängt und sind dann darauf rumgefahren. Was für ein irrer Spaß!
  4. Dezember: Wir sind alle mit Aleesha eine große Runde laufen gegangen und hatten zusammen eine schöne Zeit. Außerdem haben wir einen Grünspecht gesehen.
  5. Dezember: Der 31. begann schon mal mit einem wunderschönen Sonnenaufgang. Der Tag wurde aber noch schöner, als wir Schlittschuh laufen gegangen sind.
    Danach sind wir noch auf einer Geburtstagsfeier von einer befreundeten Familie gewesen und es wurde sehr spät. So spät sogar, dass wir beim Monopolyspiel Neujahr um eine Minute verpasst haben.
  6. Januar: Dieser Tag war mit minus 20 Grad Celcius sehr kalt – aber wir haben trotzdem unsere längste Schneemobiltour angetreten. Bis zur Lagune und zurück waren wir etwa 3h unterwegs und danach waren wir wirklich etwas zusammengefrostet. Wie gut, dass wir bei leckerem Essen, mit heissem Tee und am warmen Ofen wieder auftauen konnten.
  7. Januar: Wir waren bei einer Nachbarin mit einem Husky zum Grillen eingeladen. Es gab Rentier- und Hühnchenfleisch. Hierbei soll erwähnt werden, dass es wie gewohnt jeden Tag ein Festessen gab.
  8. Januar: Wir haben einen wunderschönen Nachtspaziergang gemach und das meist ohne Stirnlampe. Da der Schnee das Mondlicht reflektiert, ist es oft heller, als man denkt.
  9. Januar: Frühstücken, Eisfischen, Spielen – der letzte 4. Januar schloss den Nordurlaub schön ab und hinterließ schöne Erinnerungen an Schnee, Eis und Winterabenteuer.

Schee isch gwä


Wir waren knapp eine Woche bei Schellis und es war schön – sehr schön sogar!!! Nach verregneten Tagen in Mittelschweden, waren wir als Camper besonders begeistert über den Luxus, den uns die erst kürzlich renovierte Blockhütte bot: ein kuscheliger Schwedenofen, weiche Betten, Kühlschrank, Herd und viel Platz, um die frisch gewaschene Wäsche aufzuhängen. Auch sonst konnten wir unser Glück kaum fassen. Simmi und Tobi scheuten keine Kosten und Mühen, um uns kulinarisch und freizeittechnisch bestmöglich zu verwöhnen. Schon am ersten Abend konnten wir zwischen dreierlei selbstgemachten Spätzle wählen und so ging es dann am laufenden Band (oder soll man besser Tisch sagen) weiter: offenwarmes Brot zum Frühstück, diverse frisch gekochte Marmelade, Säfte, Kombucha Tee, Blaubeer Pancakes, Rentier-Geschnätzeltes, Stockbrot … Der aufmerksame Leser könnte jetzt denken, dass wir nur gegessen haben. Ganz so ist es aber nicht gewesen. Wir fanden durch aus noch Zeit zum Quad fahren, Angeln, Blaubeeren pflücken / Marmelade einkochen, historische Orte erkunden – kurzum die Freiheit und Unkompliziertheit Lapplands genießen.


Alle, die beim Lesen dieses blogs Fernweh bekommen empfehle ich dringend bei Tobi und Simmi anzufragen, wann ihre Blockhütte frei ist. Dragnäs 3 ist eine ideale Adresse, um seine Batterien aufzuladen.


Herzlichen Dank ihr lieben Schellis für all die Liebe, Aufmerksamkeit und Großzügigkeit, die ihr uns überschwänglich habt spüren lassen. Danke, dass ihr Herz und Haus aufmacht für Freunde und Gäste und jeden, der das ein oder andere noch werden will.
Katha & Orith

Alter Schwede!

Was war das für eine wunderbare und schöne Zeit bei euch, liebe Simone und Tobi! Danke, dass ihr uns so super versorgt habt mit super guten und reichhaltigem Essen morgens und abends. Danke für alles Mitnehmen zu euren Freunden. Danke für alle die wunderbaren Lagerfeuer und die Zeit gemeinsam. Danke für die Wildnis, in die ihr uns gestellt habt, um sie hautnah erleben zu können. Danke für die produktive Zeit bei und mit euch an der Cabin zu arbeiten. Das hat uns mega Freude gemacht!!!

Danke für euer Lachen und eure Stärkung. Danke für all eure Liebe und die wertvollen Momente gemeinsam! Wir waren so gerne bei euch und freuen uns, dass es euch gut geht. Seid gesegnet durch Gottes Wort jeden Tag und getragen in Gottes großen Händen.

Herzliche Grüße und Adieu bis wir uns wiedersehen,

Josiah und Bodo

Urlaub wie Zuhause

Ein Gastbeitrag unserer allerersten Gäste – von Maja und Sarah

Schweden – wir sind da.

Urlaub in Schweden. Sommer, Sonne, baden gehen … Wir kommen an und es ist kalt.
Tagelang laufen wir nur in langer Hose und Pulli herum.
Trotz allem kann einem hier nicht langweilig werden.
Ich, meine Schwester und unsere Freundin ziehen in die Blockhütte ein und mein Bruder bezieht zusammen mit meinem Vater den Wohnwagen.

Blockhütte von außen

In den ersten Tagen haben wir erst mal unsere Blockhütte auf Vordermann gebracht. Mein Papa und Tobi haben den Ofen angeschlossen.

Wir Mädchen haben Fenster geputzt, unsere Betten gemacht, diplomatisch abgestimmt, wie jetzt bitteschön das obere Stockwerk umgestellt wird, …
Kurz – Langeweile gibt es hier nicht.
Außerdem haben wir schon viel gelernt. Quad fahren, Stricken, Gitarre spielen, …

Ich mit meiner Freundin beim Gitarre und Ukulele spielen

Irgendwann habe ich zu Tobi gesagt, dass ich mein Klavier von Zuhause vermisse. Sagt der doch echt, dass er ein Harmonium im Schuppen stehen hat!
Im roten Haus, das bis jetzt noch unbewohnt ist, durften wir sogar ein Musikzimmer einrichten. Jetzt klimpern, singen und spielen wir Gitarre wann Zeit dazu ist.
In den letzten Tagen ist es schön warm geworden und wir haben tonnenweise Blaubeeren und Himbeeren gepflückt.
Zwischendurch sind wir mal an den Gallejaur See campen gegangen.

Wir beim Zelten

Morgens haben wir dann Blaubeerwaffeln gemacht. Die waren … naja … ÜBERRAGEND!

Dann sind wir Bootfahren und Angeln gegangen.

Unsere Freundin beim Angeln

Bis jetzt haben wir drei Fische geangelt, davon waren zwei Hechte dabei (den größeren haben wir gemessen: 79 cm, na wenn das mal kein großer Fang ist!)

Unser erster Hecht

Aus den Himbeeren haben wir eine Himbeerrolle gemacht und die sah echt gigantisch aus. Und nicht nur das!
An einem Abend haben wir selber Burger gemacht. Da kam dann die erste Runde Burger, die zweite Runde,
bei der dritten Runde haben schon die ersten geschwächelt und die vierte Runde hat dann keiner mehr mitgemacht.
Heute gab es schwäbische Spätzle mit Rentiergeschnetzeltem zum essen… total lecker.

Dafür würde Tobi sogar seine Burger stehen lassen – und das soll was heißen.
Sagen wir es so, wir haben immer so gut gegessen … da könnte man sicher lang drüber schreiben.
Insgesamt gab und gibt es bei uns sehr viel zu Lachen. Immer hat wieder irgendjemand etwas abgelassen, was einfach zum Schießen war.
Schöne Momente gab es überall – egal wo.

Wir Frauen haben sogar einmal einen Shoppingtag gemacht.

Wir beim Shoppen

Ach übrigens … Momente; da fällt mir gerade so ein schönes Zitat ein.

Monde und Jahre vergehen und sind immer vergangen,
aber ein schöner Moment leuchtet das ganze Leben hindurch. ~ Franz Grillparzer ~

Das hat der Franz aber schön gesagt; jedenfalls finde ich das Zitat schön.
Irgendwie passt das auch. Hier vergeht die Zeit vieeeeeel zu schnell – und trotzdem gab und gibt es immer noch so schöne Momente.

Hier riecht die Luft nach Freiheit, würden wohl manche Autoren schreiben – und ich bin jetzt ja auch schon eine halbe Autorin.
Freiheit … hier in Schweden findet man definitiv mehr davon als in Deutschland. Deutschland ist ja so dicht besiedelt.
Am Anfang war es schon komisch … Nächster Nachbar: mehrere Kilometer weiter – bei mir Zuhause sind die Nachbarn nur ein paar 100 m weiter; wenn überhaupt.
Ich denke, vom Lappland in Schweden kann man wirklich sagen, dass man hier – rein von der Gegend her – frei ist.
So viel Platz, so viele Bäume und Seen – da merkt man wo es schön ist.
Aber da gibt es doch auch einen Spruch …
Irgendwie so..

Zuhause ist kein Ort, Zuhause ist, wo liebe Menschen auf dich warten – ob Familie oder nicht – Zuhause ist kein Ort, sondern ein Umfeld. ~ aus dem hintersten Winkel meines Gehirns hervorgeholt und nicht originalgetreu zusammengefasst ~

Hier in Schweden gibt es so viele nette Menschen und ich muss sagen, hier fühlt es sich an wie ein Zuhause – wenn auch nur wie ein vorübergehendes.
Nette Leute, schöne Gegend und genug zu tun … Also wirklich, das ist ein schöner Urlaub – hier in Schweden.
Außerdem gab es dann schlussendlich doch noch Sommer, Sonne, baden gehen …

Hier sind noch Bilder:

Meine Schwester beim Fotografieren von Rentieren
Wir wandern zum See um zu fischen
Die Xena beim Wälzen
Photografien: Von allen ein bisschen
Meine Geschwister

Liebe Schellis,

danke für die tolle Zeit mit euch hier in Schweden und eure Gastfreundschaft! Vielen Dank und liebe Grüße

Eure ersten Gäste

Die Shelli-Familie mit Sarah und Aleesha